Dormagen und Chipata stärken Partnerschaft mit Jugendaustausch und Umweltprojekten
Tim PetersDormagen und Chipata stärken Partnerschaft mit Jugendaustausch und Umweltprojekten
Vertreter aus Dormagen und Chipata trafen sich vom 3. bis 8. September 2025 zu einer einwöchigen Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Stärkung der Beziehungen zwischen den beiden Städten, mit besonderem Fokus auf Jugendaustausch und Umweltprojekte. Beide Seiten hoben wichtige Erfolge hervor, darunter digitale Aufrüstungen und Aufforstungsmaßnahmen in Chipata.
Das Treffen in Dormagen wurde gemeinsam von Bürgermeister Donald Mwanza und Angela Kampinda aus Chipata geleitet. Ein zentrales Thema war die Ausweitung von Austauschprogrammen für Auszubildende und junge Berufstätige. Die Delegierten besprachen zudem laufende Projekte, wie die Pflanzung von 10.000 Bäumen in Chipata – eine Fläche, die 28 Fußballfeldern entspricht – sowie Pläne für ein städtisches Entwässerungssystem zur nachhaltigen Regenwassernutzung.
Ein Höhepunkt der Woche war der "Abend der Begegnungen" im Historischen Rathaus von Dormagen. Bei der Veranstaltung wurden die Fortschritte der Partnerschaft präsentiert, darunter die Auswirkungen eines gespendeten Feuerwehrfahrzeugs, das in Chipata bereits zu 98 Brandeinsätzen ausgerückt ist. Zudem haben 50 von Dormagen bereitgestellte Laptops die Modernisierung der Stadtverwaltung vorangetrieben, indem sie die digitale Aktenführung verbesserten.
Die Zusammenarbeit wurde anschließend auf einer Konferenz in Gießen vom 8. bis 11. September vorgestellt. Zudem wurden kommende Veranstaltungen angekündigt, darunter ein "Mach-mit"-Workshop und ein Filmabend anlässlich des Unabhängigkeitstags Sambias am 24. Oktober.
Das gemeinsame Treffen festigte die Partnerschaft zwischen Dormagen und Chipata durch konkrete Projekte und zukünftige Vorhaben. Die gespendete Ausstattung und die Aufforstungsinitiativen zeigen bereits messbare Erfolge, während neue Maßnahmen den kulturellen und beruflichen Austausch vertiefen sollen. Beide Städte werden auch weiterhin in Umwelt- und Bildungsprogrammen zusammenarbeiten.






