Dormagen baut Radwege aus – Bürger können mitreden und mitgestalten
Jana HerrmannDormagen baut Radwege aus – Bürger können mitreden und mitgestalten
Dormagen will Radfahren in der Stadt verbessern: Neue Radwege an der Vom-Stein-Straße und Krefelder Straße
Die Stadt Dormagen plant, das Radfahren attraktiver und sicherer zu machen – mit neuen Radspuren auf der Vom-Stein-Straße und der Krefelder Straße. Die Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Mobilitätskonzepts, das den innerstädtischen Radverkehr fördern soll. Bürgerinnen und Bürger erhalten bald die Gelegenheit, sich bei einer öffentlichen Veranstaltung zu den Plänen zu äußern.
Die beiden Straßen sind zentrale Achsen im Dormagener Radwegenetz. Sie verbinden das Stadtzentrum mit den äußeren Bezirken entlang zweier Hauptrouten – in West-Ost- und in Nord-Süd-Richtung. Obwohl die Spuren auch vom Autoverkehr genutzt werden, sollen Radfahrer dort künftig Vorrang haben.
Um Anregungen und Feedback zu sammeln, findet am 24. Oktober eine Informationsveranstaltung statt. Von 16 bis 18 Uhr stehen Vertreter der Stadt an der Vom-Stein-Straße (Ecke Friedrich-Ebert-Straße) für Fragen bereit. Eine zweite Session folgt von 17 bis 19 Uhr an der Krefelder Straße (Ecke Weingartenstraße). Vor Ort sind Mobilitätsmanager Dennis Fels, Fahrradkoordinator Peter Tümmers sowie Planer des Büros VIA, die Fragen beantworten und Vorschläge aufnehmen werden.
Ziel der Umgestaltung ist es, die Sicherheit und Lebensqualität zu erhöhen – auch wenn konkrete Unfallzahlen für diese Straßen nicht vorliegen. Allerdings zeigen aktuelle Trends im Kreis Mettmann, zu dem Dormagen gehört, einen besorgniserregenden Anstieg: 2025 gab es 13 Prozent mehr Verletzte bei Unfällen mit Fahrrädern und Pedelecs als im Vorjahr. Alle Rückmeldungen aus der Veranstaltung fließen in die finale Planung ein.
Die Bürgerbeteiligung bietet den Einwohnerinnen und Einwohnern die Chance, die Gestaltung der Radwege direkt mitzubestimmen. Ihre Hinweise helfen, das Projekt vor der Umsetzung zu optimieren. Die Stadt erhofft sich, dass die Veränderungen mehr Menschen zum Umstieg auf das Rad motivieren – und gleichzeitig die Verkehrssicherheit für alle verbessern.






