DHL setzt auf HVO-Kraftstoff und senkt CO₂-Emissionen um bis zu 90 Prozent
Tim PetersDHL setzt auf HVO-Kraftstoff und senkt CO₂-Emissionen um bis zu 90 Prozent
DHL erweitert im Rahmen seiner Green-Transport-Strategie den Einsatz nachhaltiger Kraftstoffe. Im Jahr 2024 wird das Unternehmen seinen Verbrauch an HVO-Kraftstoff (hydriertes Pflanzenöl) auf über 24 Millionen Liter steigern. Mit diesem Schritt sollen die CO₂-Emissionen in seinen Betriebsabläufen deutlich gesenkt werden.
HVO-Kraftstoff wird aus Biomasse wie gebrauchten Speiseölen und Abfällen der Lebensmittelindustrie hergestellt. Er kann in bestehenden Motoren ohne Leistungsverlust genutzt werden. Um die Umstellung zu unterstützen, wird DHL im kommenden Jahr sein Tankstellennetz für diesen Kraftstoff ausbauen.
Durch den Wechsel zu HVO-Kraftstoff erwartet das Unternehmen eine Reduzierung der CO₂-Emissionen um 80 bis 90 Prozent im Vergleich zu Diesel. Allein durch diese Maßnahme könnten rund 15.000 Tonnen CO₂-Äquivalente eingespart werden. Bis April 2024 wird die gesamte britische Kernflotte im Jaguar-Land-Rover-Betrieb (JLR) auf alternative Kraftstoffe umgestellt sein.
DHL hat bereits acht Bio-LNG-Lkw für den Transport von Aston-Martin-Fahrzeugen eingeführt. Diese Fahrzeuge sparen jährlich etwa 800 Tonnen CO₂ ein. Zudem investiert das Unternehmen 200 Millionen Euro in alternative Technologien, um in den nächsten drei Jahren fast 300.000 Tonnen CO₂ zu reduzieren.
Die schrittweise Einführung von HVO-Kraftstoff ermöglicht es DHL, betriebliche Prozesse und die Kraftstoffleistung zu überwachen. Die Initiative ist Teil des übergeordneten Ziels, die Emissionen zu senken, und unterstreicht das Engagement des Unternehmens für nachhaltige Logistiklösungen.






