Charli XCX wagt den Sprung von der Bühne zur Leinwand – mit gemischtem Erfolg

Tim Peters
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Ein Plakat, das ein Konzert in Berlin, Deutschland, ankündigt, zeigt eine Gruppe von Menschen in bunter Kleidung vor einem Gebäude mit der Aufschrift 'Berlin - Die Stadt des Pariser Chicks' oben.Tim Peters

Charli XCX wagt den Sprung von der Bühne zur Leinwand – mit gemischtem Erfolg

Charli XCX steht erneut im Rampenlicht – diesmal als Schauspielerin. Die britische Popikone, die 2024 mit der kulturellen Welle des "Brat Summer" Furore machte, präsentierte kürzlich ihre Mockumentary "The Moment" in Berlin. Fans trotzten eisigen Temperaturen, um einen Blick auf sie vor dem Zoo Palast zu erhaschen – ein neuer Abschnitt jenseits der Musik beginnt für sie.

Der Film "The Moment" begleitet eine fiktionalisierte Version von Charli XCX, die alternative Wege ihrer Karriere erkundet. Seine Premiere feierte er am 23. Januar beim Sundance Film Festival 2026, wo die Kritiken gemischt ausfielen. Einen Monat später, am 14. Februar, kam er auf der Berlinale an – begleitet von großem Medienrummel, einem prominent besetzten Fototermin und einer Pressekonferenz.

Neben diesem Projekt hat die Sängerin bereits Rollen in drei weiteren Filmen ergattert: Sie spielt in "The Gallerist" und "I Want Your Sex", die beide in Sundance uraufgeführt wurden. Zudem wird sie im kommenden Horror-Remake "Faces of Death" zu sehen sein. Ihr Einstieg ins Schauspiel folgt auf das Ende der "Brat Summer"-Ära, geprägt von ihrem chartstürmenden Album "Brat" – das selbst die Wahlkampagne der US-Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris beeinflusste.

In "The Moment" haben auch Alexander Skarsgård, Kylie Jenner, Julia Fox und Rachel Sennott Gastauftritte. Zwar bleibt die Resonanz auf den Film gespalten, doch sein mutiges Storytelling passt zu Charli XCX' Ruf als wandelbare Künstlerin.

Die Musikerin hat sich von der "Brat Summer"-Bewegung, die 2024 dominierte, ab- und der Schauspielerei zugewandt. Mit mehreren Filmrollen im Gepäck erweitert sie ihr kreatives Spektrum. Die zwiespältige Reaktion auf "The Moment" steht im Kontrast zu ihren früheren Erfolgen – doch ihr Schritt ins Kino markiert eine bewusste Neuausrichtung.

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