CDA-Chef Radtke lehnt autofreie Sonntage ab und fordert stattdessen finanzielle Entlastung für Autofahrer
Tim PetersCDA-Chef Radtke lehnt autofreie Sonntage ab und fordert stattdessen finanzielle Entlastung für Autofahrer
Dennis Radtke, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), hat Vorschläge für autofreie Sonntage als unwirksame Maßnahme zur Reduzierung des Spritverbrauchs kritisiert. Stattdessen plädiert er für strengere Maßnahmen, darunter höhere Kilometerpauschalen und eine konsequentere Durchsetzung des Wettbewerbsrechts, um die finanzielle Belastung der Autofahrer zu verringern.
Radtke lehnt ein Fahrverbot an Sonntagen ab und bezeichnet es als unpraktikabel für Pendler und Berufstätige. Er besteht darauf, dass die Regierung konkrete Schritte unternehmen sollte, anstatt die Bürger lediglich zum Sparen aufzufordern.
Zu seinen Vorschlägen gehört eine Erhöhung der Kilometergeld-Sätze für Dienstfahrten mit Privatfahrzeugen. Die Pauschale ist bereits von 30 Cent pro Kilometer im Jahr 2021 auf 38 Cent im Jahr 2024 gestiegen; weitere Anpassungen sind für 2025 und 2026 geplant. Zudem schlägt Radtke die Einführung eines steuerfreien Mobilitätszuschusses vor, um direkte und unbürokratische Entlastung zu bieten.
Angesichts der durch globale Spannungen weiter steigenden Spritpreise fordert er die Regierung auf, das Wettbewerbsrecht strenger durchzusetzen. Dies, so Radtke, würde wirksamere Unterstützung bieten als temporäre Beschränkungen oder allgemeine Sparappelle.
Mit der Forderung nach höheren Erstattungen und einem Mobilitätszuschuss will die CDA die steigenden Kosten für Autofahrer abfedern. Da die Spritpreise voraussichtlich hoch bleiben, setzen Radtkes Vorschläge auf praktische finanzielle Entlastung statt auf pauschale Einschränkungen wie autofreie Sonntage.






