17 April 2026, 06:10

Burkina Faso-Delegation lernt in Bad Salzuflen Wasser-Expertise kennen

Altes Buch mit einer detaillierten Karte von Afrika auf dem Cover, einschließlich geografischer Merkmale wie Bergen, Flüssen und Städten, vor einem schwarzen Hintergrund.

Burkina Faso-Delegation lernt in Bad Salzuflen Wasser-Expertise kennen

Eine Delegation aus Burkina Faso besuchte kürzlich Bad Salzuflen, um vor Ort Fachwissen kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen. Die Reise war Teil des "OWL Afrofestivals 2025", das sich in diesem Jahr mit dem Thema gerechter Zugang zu Wasser befasste. Teil der Gruppe waren Expertinnen und Experten aus den Bereichen Wasserwirtschaft, Gesundheit und ländliche Entwicklung sowie Kulturberater.

Die Delegation wurde von Hamidou Belem angeführt, dem Kulturberater des burkinischen Kulturministers. Zu den Teilnehmenden zählte auch Abdoulaye Ouedraogo, Vorsitzender des nationalen NGO-Dachverbands SPONG. Ziel des Besuchs war es, den Dialog mit lokalen Organisationen in Bad Salzuflen zu vertiefen.

Eine Stadtführung unter Leitung der Archivarin Sonja Beinlich gab der Delegation Einblicke in die Geschichte des Ortes. Zudem besuchte die Gruppe das GESUNDWERK Bad Salzuflen, wo sie sich über die therapeutische Nutzung von Thermalwasser und die damit verbundenen technischen Herausforderungen informierte.

Ein Höhepunkt des Programms war der Besuch des Wasserturms in Obernberg. Dort beschäftigte sich die Delegation mit der Technik des Reservoirs und dessen Bedeutung für die regionale Wasserversorgung. Die Veranstaltungsreihe wurde von Africa Wakati in Kooperation mit AWO, DRK und Fairstival organisiert.

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Den Abschluss bildete ein kultureller Abend in der Wandelhalle: Der afrikanische Künstler Christian Bakotessa gab ein Konzert und setzte damit einen musikalischen Schlusspunkt unter den Besuch der Delegation.

Der Austausch bot wertvolle Erkenntnisse zu Wassermanagement, Gesundheitsfragen und kultureller Zusammenarbeit. Das Festivalmotto – gerechter Zugang zu Wasser – spiegelte die gemeinsamen Ziele der burkinischen Gäste und ihrer lokalen Partner wider. Die Veranstalter hoffen, dass die Gespräche zu künftigen Kooperationen zwischen den beiden Regionen führen werden.

Quelle