Borussia Mönchengladbach rutscht immer näher an den Relegationsplatz heran
Tobias ZimmermannBorussia Mönchengladbach rutscht immer näher an den Relegationsplatz heran
Borussia Mönchengladbach steckt tief in der Krise und kämpft am Tabellenende. Der Verein liegt nur drei Punkte über dem Relegationsplatz – ein deutlicher Absturz nach einer Serie schwacher Leistungen. Präsident Rainer Bonhof macht weniger taktische Fehler als vielmehr eine Vertrauenskrise für die Misere verantwortlich.
Der Saisonstart verlief enttäuschend, die Mannschaft fand lange keine Konstanz. Ein kurzer Aufschwung im Herbst mit vier Siegen in Folge brachte sie sieben Punkte vom Abstiegskampf weg. Doch bereits im Dezember brach die Leistung erneut ein.
Seit der Winterpause gelang Borussia Mönchengladbach nur ein einziger Sieg. Aus den letzten vier Spielen holte das Team lediglich zwei Punkte – und rutscht damit gefährlich nah an die Abstiegsränge. Bonhof betont, Fußball sei "genauso ein mentales wie ein physisches Spiel" und sieht das Hauptproblem in der psychischen Verfassung der Spieler.
Trotz der Talfahrt bekräftigt der Präsident sein Vertrauen in den Trainer. Nicht die Taktik, sondern der Glaube an sich selbst fehle im Überlebenskampf, so seine Überzeugung.
Nun steht die Mannschaft vor einer entscheidenden Phase mit kaum Spielraum für Fehler. Drei Punkte trennen sie vom Relegationsplatz, doch die jüngste Bilanz gibt wenig Anlass zur Hoffnung. Bonhofs Priorität bleibt es, das Selbstvertrauen der Spieler zu stärken – bevor die Zeit davonläuft.
