Borussia Mönchengladbach reformiert Führungsetage: Neue Verantwortung für Lizenzen und Verwaltung
Tobias ZimmermannBorussia Mönchengladbach reformiert Führungsetage: Neue Verantwortung für Lizenzen und Verwaltung
Borussia Mönchengladbach hat seine Führungsriege umstrukturiert und dabei vor allem im Bereich Lizenzen und Verwaltung wichtige Änderungen vorgenommen. Christoph Menke-Salz übernimmt eine neue Position als Direktor Lizenzen/Verwaltung, während David Zibung den Verein im gegenseitigen Einvernehmen verlässt. Im Rahmen der Neuordnung übernimmt Rouven Schröder zudem die Aufsicht über eine erweiterte Gruppe von Direktoren.
Christoph Menke-Salz, bisher als Direktor Digitalisierung tätig, steigt nun zum Direktor Lizenzen/Verwaltung auf. Zu seinen Aufgaben gehören die Leitung der Lizenzabteilung, die Koordination interner Prozesse sowie die strategische Weiterentwicklung des Clubs. Sportdirektor Rouven Schröder begrüßte die Personalie als "positiven Schritt für die Organisation".
David Zibung, bisheriger Koordinator Sportlizenzen, wird Borussia Mönchengladbach zum 30. Juni 2026 verlassen. Zuvor hatte er ein Beförderungsangebot abgelehnt, da es nicht zu seinen beruflichen Zielen passe. Mit seinem Abgang bleibt Menke-Salz der einzige Direktor im Bereich Lizenzen und Verwaltung.
Durch die Beförderung Menke-Salzs verantwortet Schröder nun drei Direktoren: Mirko Sandmöller, André Hechelmann und Menke-Salz selbst. Der ehemalige Scouting-Direktor Steffen Korell bleibt dem Verein als strategischer Berater erhalten und sichert so Kontinuität in den Entscheidungsprozessen.
Die Änderungen treten sofort in Kraft: Menke-Salz übernimmt seine neue Rolle, während Zibungs Ausscheiden für Mitte 2026 geplant ist. Der Club setzt damit auf eine schlankere Führungsstruktur, die Effizienz und langfristige Planung in den Vordergrund stellt. Schröders Zuständigkeit für drei Direktoren unterstreicht den zentralisierten Ansatz in Verwaltung und Lizenzwesen.
