Blutige Messerattacke nach Streit in der Wuppertaler Schwebebahn
Tobias ZimmermannBlutige Messerattacke nach Streit in der Wuppertaler Schwebebahn
Zwei Jugendgruppen geraten in der Nähe der Brändströmstraße in Streit und eskaliert in Gewalt
Am Montagabend, dem 8. Februar 2026, kam es bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen zwei Jugendgruppen in der Nähe der Brändströmstraße zu mehreren Verletzten. Der Konflikt begann in der schwebenden Einschienenbahn und setzte sich später auf der Straße fort, wo die Beteiligten unter anderem ein Messer, Holzlatten und einen Gürtel als Waffen einsetzten. Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.
Der Streit eskalierte zunächst als verbale Auseinandersetzung zwischen den Gruppen in der Bahn. Nach dem Aussteigen am Bahnhof Wupperfelder Markt artete der Konflikt in handgreifliche Gewalt aus. Die Polizei identifizierte sechs Personen: zwei syrische Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren, einen 17-jährigen Deutschen aus dem Stadtteil Höhe sowie eine Gruppe von fünf Jugendlichen – darunter ein weiterer 17-jähriger Deutscher und vier Syrer im Alter von 14, 16 und 17 Jahren – in der Nähe der Brändströmstraße.
Drei der Verletzten sind nach deutschem Recht minderjährig: ein 17-jähriger Deutscher sowie zwei syrische Jugendliche im Alter von 17 und 14 Jahren. Alle drei wurden ins Krankenhaus gebracht, zwei von ihnen konnten nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden. Laut Behörden waren keine der Verletzungen lebensbedrohlich.
Die Ermittler gehen davon aus, dass der Konflikt mit früheren Streitigkeiten zwischen den Gruppen zusammenhängen könnte. Die Kriminalpolizei untersucht derzeit die genauen Umstände des Angriffs.
Drei Jugendliche mussten stationär im Krankenhaus behandelt werden, ihre Verletzungen waren jedoch nicht schwerwiegend. Die Polizei sammelt weiterhin Beweise im Rahmen der laufenden Ermittlungen. Der Einsatz von Waffen bei der Schlägerei hat Besorgnis über eine zunehmende Gewaltbereitschaft unter Jugendgruppen in der Region ausgelöst.
