Betrunkener Pole ohne Führerschein in Grevenbroich von Polizei gestoppt
Tobias ZimmermannBetrunkener Pole ohne Führerschein in Grevenbroich von Polizei gestoppt
Ein 59-jähriger Pole ist am Dienstagabend in Grevenbroich von der Polizei kontrolliert worden, nachdem er ohne gültigen Führerschein unterwegs war. Bei der Verkehrskontrolle an der Kreuzung Ostwall/Parkstraße gegen 21:30 Uhr fielen den Beamten Anzeichen von Alkoholisierung auf, woraufhin sie weitere Ermittlungen einleiteten.
Ein vorläufiger Atemalkoholtest vor Ort fiel positiv aus. Nach deutschem Recht können bereits 0,05 Promille Blutalkoholkonzentration (BAK) zu verwaltungsrechtlichen Konsequenzen führen. Ab 0,11 Promille gilt die Fahrt als Straftat – der Fahrer ist dann absolut fahruntauglich.
Die Polizei brachte den Mann zur Blutentnahme auf die Wache, um den genauen Alkoholwert zu bestimmen. Zudem stellte sich heraus, dass das Fahrzeug seiner Freundin gehört, die als Halterin nun ebenfalls mit rechtlichen Folgen rechnen muss.
Der Fall unterstreicht die strengen Alkoholgrenzen im Straßenverkehr in Deutschland. Selbst geringere Promillewerte können zu Anklagen führen, wenn die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt ist. Die Polizei warnt regelmäßig davor, vor dem Fahren auch nur geringe Mengen Alkohol zu konsumieren.
Der fehlende Führerschein und der positive Alkoholtest lösten sofortige polizeiliche Maßnahmen aus. Die mögliche Mitverantwortung der Freundin bringt eine weitere Dimension in die Ermittlungen. Über das weitere Vorgehen entscheiden die Ergebnisse der Blutprobe und weitere Beweismittel.






