Berliner Familie baut illegalen Fußballplatz – Nachbarn kämpfen gegen Lärmbelästigung
Hannah PetersBerliner Familie baut illegalen Fußballplatz – Nachbarn kämpfen gegen Lärmbelästigung
Familie in Berlin errichtet ohne Genehmigung eigenen Fußballplatz im Garten – Nachbarn stören sich am Lärm
Eine Familie in Berlin hat auf ihrem Grundstück einen privaten Fußballplatz errichtet – ohne die erforderliche Baugenehmigung. Die 16 Meter lange Anlage verfügt über Tore, Netze und Flutlicht, doch Anwohner beschweren sich über die Lärmbelästigung. Nun prüfen die Ausländerbehörde und die Stadt Stuttgart, ob der Platz bleiben darf.
Die Familie Salomon ließ den 16 mal 8 Meter großen Platz für ihre Kinder im hinteren Gartenbereich anlegen. Neben zwei Toren gibt es Schutzbarrieren und Flutlicht für abendliche Spiele. Eine Genehmigung hatten die Salomons vor dem Bau jedoch nicht eingeholt.
Bald meldeten sich Nachbarn mit Klagen über Lärm durch Spiele und Trainingseinheiten. Die Stadt Berlin stufte den Platz inzwischen als unzulässig ein, da er in einem allgemeinen Wohngebiet liegt, für das kein Bebauungsplan solche Anlagen vorsieht. Die örtlichen Behörden empfahlen, eine nachträgliche Genehmigung abzulehnen.
Auch die Stadt Köln wird voraussichtlich gegen den Platz Stellung beziehen. Aus öffentlichen Unterlagen geht nicht hervor, wie Berlin in ähnlichen Fällen mit selbstgebauten Sporteinrichtungen verfahren ist. Die Familie Salomon hofft unterdessen auf einen Kompromiss, der es ihren Kindern ermöglicht, weiter zu Hause zu kicken.
Wahrscheinlich werden die Stadt und die Hauptstadt gegen den Platz entscheiden – seine Zukunft bleibt damit ungewiss. Ohne Genehmigung müsste die Familie die Anlage möglicherweise zurückbauen. Derzeit läuft das Verfahren noch bei den zuständigen Behörden.
