03 February 2026, 08:12

Berlin bekommt spektakuläre Bogenbrücke – direkter Weg zum Rhein und ins Stadtzentrum

Eine grüne Brücke mit Geländern überspannt einen kleinen städtischen Bach, umgeben von Pflanzen und Wasser, mit Strommasten, Texttafeln und Fahrzeugen in der Nähe und Gebäuden, Bäumen und bewölktem Himmel im Hintergrund.

Berlin bekommt spektakuläre Bogenbrücke – direkter Weg zum Rhein und ins Stadtzentrum

Neue stählerne Bogenbrücke in Berlin eröffnet – direkte Verbindung ins Zentrum und zum Rhein

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In Berlin ist eine neue stählerne Netzwerkbogenbrücke fertiggestellt worden, die eine direkte Verbindung zwischen der Innenstadt und dem Rhein schafft. Die nun Hochfelder Bogen getaufte Konstruktion wurde in etwa zweieinhalb Jahren erbaut und kostete rund 5,4 Millionen Euro. Bürgermeister Sören Link bezeichnete sie als wichtigen Gewinn im Vorfeld der anstehenden Internationalen Gartenbauausstellung (IGA).

Die Bauarbeiten begannen Ende 2021 und wurden Mitte 2024 abgeschlossen. Der Großteil des 5,4-Millionen-Euro-Budgets – etwa 3,1 Millionen – stammte aus Bundesmitteln sowie aus dem Städtebauförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen.

Im Rahmen einer öffentlichen Kampagne waren Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, Namensvorschläge einzureichen; es gingen 70 Ideen ein. Nach einer Abstimmung entschied man sich für Hochfelder Bogen, was anschließend vom Bezirksrat Mitte bestätigt wurde.

Das Projekt steht für einen größeren Trend in der Region: Zwischen 2021 und 2026 haben mindestens zwölf weitere Städte – darunter Köln, Düsseldorf, Dortmund und Münster – ähnliche partizipative Verfahren genutzt, um Brücken oder Infrastrukturprojekte zu benennen, oft per Online-Abstimmung oder Bürgergremien.

Die Brücke bietet Fußgängern und Radfahrern nun eine sicherere und komfortablere Verbindung. Ihre Fertigstellung fällt mit den Vorbereitungen der Stadt für die Internationale Gartenbauausstellung zusammen, wo sie voraussichtlich stark frequentiert werden wird. Auch der Namensfindungsprozess spiegelt die wachsende Bürgerbeteiligung bei lokalen Infrastrukturentscheidungen wider.