11 January 2026, 20:11

Bergisch Gladbach startet Spendenaktion für Kriegsgräber und Friedensbildung bis Dezember 2025

Ein Plakat für die Internationale Kunstausstellung in München, Deutschland, das eine Frau mit einem menschlichen Gesicht in der Mitte zeigt und Text, der Informationen zum Ereignis enthält.

Bergisch Gladbach startet Spendenaktion für Kriegsgräber und Friedensbildung bis Dezember 2025

Am 15. Oktober 2025 startete in Bergisch Gladbach eine Spendenaktion zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK). Die Veranstaltung auf dem Konrad-Adenauer-Platz markierte den Auftakt der Sammelkampagne, die bis Dezember 2025 läuft. Lokale Amtsträger und Ehrenamtliche kamen zusammen, um die Initiative zu unterstützen, die sich der Pflege von Kriegsgräberstätten und der Friedensbildung widmet.

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Der Startschuss fiel an einem Informationsstand neben dem Wochenmarkt. Bürgermeister Frank Stein, der zugleich Vorsitzender des örtlichen VDK ist, eröffnete die Sammlung um 11:30 Uhr. An seiner Seite standen der Regionalleiter Jasper Stephan-Beneker, die Schatzmeisterin Jana Lülf sowie die ehrenamtliche Organisatorin Anne Linden.

Stein betonte die Bedeutung, die Schrecken des Krieges im Gedächtnis zu behalten und jüngere Generationen für den Frieden zu sensibilisieren. Angesichts der weltweiten Konflikte sei diese Arbeit dringender denn je, so der Bürgermeister. Der 1919 gegründete VDK kümmert sich um Gräber im Ausland und hilft Angehörigen bei der Suche nach vermissten Verwandten. Anne Linden, die die Kampagne koordiniert, begrüßte die neuen Sammlerinnen und Sammler und stellte die Friedensprojekte des VDK vor. Dazu zählen Bildungsstätten in Deutschland, Frankreich, Belgien und den Niederlanden. Die Spenden fließen in die Pflege der Gräberstätten und in Jugendprogramme. Der VDK verwandelt Kriegsgräber in Orte des Lernens und verbindet humanitäre Hilfe mit historischer Aufklärung. Die Sammler werden bis Ende nächsten Jahres in der gesamten Region unterwegs sein.

Die Veranstaltung in Bergisch Gladbach leitet eine einjährige Kampagne ein, um Mittel für die Arbeit des VDK zu beschaffen. Die Spenden kommen der Erhaltung der Friedhöfe und Friedensinitiativen zugute, darunter auch Schulprojekte. Zudem soll die Aktion neue Ehrenamtliche gewinnen, um die Reichweite der Organisation zu vergrößern.