23 January 2026, 00:11

Bergisch Gladbach gedenkt der Holocaust-Opfer mit Vortrag und Infostand im Januar 2026

Eine große Anzahl von rechteckigen Betonplatten in verschiedenen Höhen, die in einem Gittermuster auf einem geneigten Feld angeordnet sind, mit einem blauen Himmel im Hintergrund.

Bergisch Gladbach gedenkt der Holocaust-Opfer mit Vortrag und Infostand im Januar 2026

Verein für Demokratie und Vielfalt in Bergisch Gladbach gedenkt des Internationalen Holocaust-Gedenktags mit zwei zentralen Veranstaltungen

Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust veranstaltet der Bergisch Gladbacher Verein für Demokratie und Vielfalt zwei zentrale Aktionen. Am 27. Januar 2026 findet ein Vortrag über jüdischen Humor und Antisemitismus statt, während an separaten Terminen ein Informationsstand in der Fußgängerzone der Stadt über die Bedeutung des Gedenktags aufklärt. Beide Angebote zielen darauf ab, die Auseinandersetzung mit dem Erbe des Holocaust in der Gegenwart zu fördern.

Hauptveranstaltung: Jüdischer Humor und Antisemitismus im Dialog Der Höhepunkt der Gedenkaktivitäten ist eine Podiumsdiskussion am 27. Januar 2026 um 19:30 Uhr in der Kirche zum Heilsbrunnen. Rolf Faymonville und Willi F. Bartz beleuchten darin die Verbindung zwischen jüdischem Humor und antisemitischen Stereotypen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Aufgrund begrenzter Platzkapazitäten ist eine vorherige Online-Anmeldung erforderlich.

Informationsstand in der Fußgängerzone Flankierend zum Vortrag richten der Verein und die Initiative Omas gegen Rechts einen Informationsstand in der Bergisch Gladbacher Innenstadt ein. Dieser ist am 24. und 31. Januar jeweils von 10:00 bis 13:00 Uhr geöffnet und bietet Passant:innen Hintergrundwissen zum Holocaust-Gedenktag und seiner aktuellen Relevanz. Ursprünglich sollte Roland Vossebrecker im Gemeinschaftscafé Himmel un Ääd über die Bedeutung des Erinnerns an die Holocaust-Opfer heute sprechen – dieser Termin entfällt jedoch.

Die Veranstaltungen geben Bürger:innen die Möglichkeit, sich durch Diskussionen und Aufklärung mit der Geschichte des Holocaust auseinanderzusetzen. Die Organisator:innen raten zu einer frühzeitigen Anmeldung für den Vortrag am 27. Januar, während der Informationsstand ohne Voranmeldung besucht werden kann. Beide Projekte unterstreichen, wie wichtig das Gedenken an den Holocaust für eine demokratische Gesellschaft bleibt.

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