11 January 2026, 18:06

Bergisch Gladbach erhöht Abfall-, Straßen- und Winterdienstgebühren ab 2026 deutlich

Ein altes Fischbach-Karte von Deutschland, das H├Ąuser, B├Ąume, H├╝gel, einen gewundenen Fluss, Text und ein Logo zeigt.

Bergisch Gladbach erhöht Abfall-, Straßen- und Winterdienstgebühren ab 2026 deutlich

Bergisch Gladbach verschickt 27.200 Gebührenbescheide für Abfallentsorgung, Straßenreinigung und Winterdienst

Die Stadt Bergisch Gladbach hat damit begonnen, rund 27.200 Gebührenbescheide für Müllabfuhr, Straßenreinigung und Winterdienst zu versenden. Die Verwaltung bittet zudem ehemalige Eigentümer, sich per E-Mail oder Post an die Abfallwirtschaftsbehörde zu wenden. Die Abwassergebühren werden separat in den kommenden Wochen zugestellt.

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Hintergrund der Anpassungen ist ein Beschluss des Stadtrats, die Gebühren für das Jahr 2026 zu erhöhen.

Für Haushalte steigen die Kosten für Restmüll um fünf Prozent. Eine 60-Liter-Tonne schlägt künftig mit 108,96 Euro pro Jahr zu Buche, während die Standardgröße von 120 Litern auf 435,84 Euro steigt. Die Gebühren für Bioabfall bleiben für Privatpersonen unverändert, während gewerbliche Tarife um 5,7 bis 7,9 Prozent angehoben werden.

Unternehmen müssen mit einer Erhöhung der Restmüllgebühren um 7,5 Prozent rechnen. Besonders stark steigen die Abwassergebühren: Ein typischer Vier-Personen-Haushalt wird voraussichtlich mit einem jährlichen Plus im vierstelligen Bereich belastet. Auch die Straßenreinigung wird teurer – allerdings nicht einheitlich. Während die Grundgebühren um zwölf Prozent steigen, variieren die Winterdienstzuschläge zwischen 7,5 und 39,7 Prozent. Der Stadtrat hatte die Änderungen im Rahmen des Haushalts 2026 beschlossen.

Bürger werden gebeten, von telefonischen Anfragen abzusehen und stattdessen Fragen schriftlich per E-Mail oder Post zu stellen, um die Belastung des Servicecenters zu verringern. Eigentümer erhalten in den nächsten Wochen detaillierte Steuerbescheide, in denen alle Gebühren für Abfall, Abwasser, Straßenreinigung und Winterdienst aufgeschlüsselt sind.

Die neue Gebührenstruktur tritt 2026 in Kraft, wobei die Abwasserrechnungen die stärksten Erhöhungen aufweisen. Eigentümer sollten ihre Bescheide sorgfältig prüfen und Rückfragen schriftlich einreichen. Die Stadt erwartet, dass die Anpassungen die steigenden Betriebskosten für Abfall- und Instandhaltungsdienste decken.