27 April 2026, 12:12

Bayer Leverkusen siegt auf löchrigem Kölner Rasen – Trainer kritisiert "knochentrocken" Platz

Ein Fußballtor steht in der Mitte eines überfluteten Feldes, umgeben von Gras, einem Zaun, Bäumen, Häusern und einem bewölkten Himmel.

Bayer Leverkusen siegt auf löchrigem Kölner Rasen – Trainer kritisiert "knochentrocken" Platz

Bayer Leverkusen sichert sich Sieg auf trockenem, löchrigem Rasen im Kölner Stadion

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Am Wochenende feierte Bayer Leverkusen einen Sieg auf einem ausgedörrten, fleckigen Platz im Kölner Stadion. Trotz des Erfolgs übt Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand offene Kritik an der Spielfläche und bezeichnet sie als "knochentrocken". Der ungewöhnlich schlechte Zustand des Rasens hat eine Debatte über die Platzverhältnisse in der Bundesliga entfacht.

Das Spiel fand bei milden Temperaturen zwischen 17 und 19 Grad Celsius statt. Dennoch wirkte der Rasen ungewöhnlich ausgetrocknet – ein Umstand, der Hjulmand zu Beschwerden veranlasste. Er vermutete, dass der Platz möglicherweise vor dem Spiel bewässert und anschließend wieder ausgetrocknet sei, räumte aber ein, dass der 1. FC Köln sich um die Pflege bemüht habe.

Kölns Cheftrainer René Wagner wies Vorwürfe einer vorsätzlichen Vernachlässigung zurück. Stattdessen machte er die Sonne als mögliche Ursache aus und betonte, dass die lokalen Bedingungen den Rasen besonders anfällig für Verbrennungen machten. Das Problem ist kein Einzelfall: Auch andere Bundesliga-Stadien kämpfen mit ähnlichen Schwierigkeiten, sodass sich in der Liga ein neues Muster trockener Plätze abzeichnet.

In der vergangenen Saison hatten Leverkusens eigene Platzwarte noch den Titel "Platz des Jahres" gewonnen – ein Beleg für die sonst hohen Standards des Vereins. Das DFL-Greenkeeping-Handbuch empfiehlt, die Bewässerung an Wetter und Mikroklima anzupassen, doch die Kölner Probleme deuten darauf hin, dass einige Stadien vor besonderen Herausforderungen stehen.

Die Diskussion über die Platzqualität hält an, wobei beide Trainer die trockenen Bedingungen bestätigen, sich jedoch über die Ursachen uneinig sind. Leverkusens Sieg gelang trotz der problematischen Oberfläche, während sich die Kölner Verantwortlichen nun Fragen zur Anpassung an die anspruchsvollen Gegebenheiten ihres Stadions stellen müssen. Die Bundesliga könnte gezwungen sein, zu überprüfen, wie Vereine die Rasenpflege angesichts unterschiedlicher lokaler Klimabedingungen bewältigen.

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