06 February 2026, 02:09

Ausbildungsgehälter steigen kräftig – öffentlicher Dienst führt mit 1.329 Euro

Eine Liniengrafik, die das Gehalt von Kongressmitgliedern in aktuellen und konstanten Dollar von 1992 bis 2023 zeigt, mit begleitendem Text, der zusätzliche Datenkontext bietet.

"Zweiter Rekordanstieg in Folge": Ausbildungslöhne steigen deutlich - Ausbildungsgehälter steigen kräftig – öffentlicher Dienst führt mit 1.329 Euro

Die Ausbildungsvergütungen in Deutschland sind deutlich gestiegen – mit dem öffentlichen Dienst an der Spitze. Lohnerhöhungen von 7,7 Prozent trieben die monatlichen Einkommen auf durchschnittlich 1.329 Euro, den höchsten Wert aller Branchen. Die aktuellen Zahlen zeigen auch ein starkes Wachstum in Bereichen wie Elektrotechnik und IT, angetrieben durch Fachkräftemangel und Inflationsanpassungen.

Im Jahr 2025 stiegen die tariflich gebundenen Ausbildungsvergütungen im Schnitt um 6,7 Prozent. Der öffentliche Dienst verzeichnete dabei den stärksten Anstieg: Die Löhne kletterten um 7,7 Prozent auf 1.329 Euro pro Monat – ein Plus von 76 Euro im Vergleich zum Vorjahr.

Die Industrie- und Handelsbranche folgte mit einem Zuwachs von 7,2 Prozent, wodurch die durchschnittliche Vergütung auf 1.266 Euro stieg. Auszubildende in hauswirtschaftlichen Berufen erhalten nun 1.295 Euro, während das Handwerk mit 1.093 Euro weiterhin das Schlusslicht bildet. Trotz des allgemeinen Aufwärtstrends liegen 15 Ausbildungsberufe noch immer unter der 1.000-Euro-Marke.

Regional führt Baden-Württemberg mit einer durchschnittlichen Ausbildungsvergütung von 1.257 Euro. Besonders stark gestiegen sind die Löhne in zukunftsträchtigen Branchen wie Elektrotechnik, Mechatronik und IT: Hier gab es seit 2021 Steigerungen von 15 bis 25 Prozent. So verdienen angehende Elektrotechniker heute zwischen 1.100 und 1.300 Euro – 2021 waren es noch 1.028 Euro. Damit übertreffen diese Branchen deutlich den Einzelhandel oder die Gastronomie, wo die Löhne nur um 8 bis 12 Prozent bzw. 10 bis 15 Prozent stiegen.

Experten führen die Entwicklung auf Fachkräftemangel, Inflationsausgleiche und starke Tarifverhandlungen zurück. Zudem steigt die Nachfrage nach technischen und produzierenden Berufen durch die digitale und grüne Transformation.

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Die Daten bestätigen einen klaren Aufwärtstrend bei den Ausbildungsvergütungen, insbesondere in gefragten Branchen. Azubis im öffentlichen Dienst verdienen mittlerweile am besten, während technische Berufe weiterhin überdurchschnittliche Steigerungen verzeichnen. Trotz der Fortschritte liegen einige Ausbildungsgänge jedoch noch unter 1.000 Euro – ein Zeichen für anhaltende Unterschiede.