Alma Hasun begeistert mit intensiven Monologen und dramatischer Tiefe
Hannah PetersAlma Hasun begeistert mit intensiven Monologen und dramatischer Tiefe
Die Schauspielerin Alma Hasun hat für ihre jüngsten Auftritte in zwei anspruchsvollen Produktionen hochgelobte Kritik geerntet. Bekannt für ihre Vorliebe für komplexe Rollen, begeistert sie das Publikum mit einem dreistündigen Monolog und einem zum Nachdenken anregenden Drama. Beide Stücke wurden gefeiert und unterstreichen ihre künstlerische Bandbreite und Tiefe.
Hasuns jüngste Rolle übernahm sie in Ganymed Areal, einer ortsspezifischen Produktion des Stationentheaters in Wien-Penzing. Sie verkörperte eine Pianistin, die die Fähigkeit zu spielen verliert, und lieferte einen intensiven, dreistündigen Monolog ab. Die Vorstellung ist bis Oktober bei jeder Aufführung ausverkauft.
Ihre weitere herausragende Rolle spielte sie in Sophia oder Das Ende der Humanisten am Wiener Kammerspiele-Theater. In dieser 15-Uhr-Matinee gab sie eine Tochter, die plant, die Beziehung ihrer Eltern wiederzubeleben – doch die Handlung nimmt mit dem Auftauchen eines humanoiden Roboters eine unerwartete Wendung.
Hasuns Leidenschaft für die Schauspielerei rührt von ihrem Vater her, der sie mit Autoren wie Hemingway und Hesse vertraut machte. Als tief bewegende Inspiration nennt sie die Erinnerungen von Margot Friedländer, Versuch, dein Leben zu machen. Unter Tschechows Erzählungen Er und Sie ist Der dumme Franzose ihre Lieblingsgeschichte – ein Beleg für ihren Geschmack für vielschichtiges Erzählhandwerk.
Kritiker feiern Hasuns Darbietungen in beiden Produktionen und heben ihre Fähigkeit hervor, anspruchsvollen Stoffen Nuancen abzugewinnen. Mit ausverkauften Vorstellungen und wachsender Anerkennung baut sie ihre Karriere auf einem Fundament aus literarischer Tiefe und dramatischem Ehrgeiz weiter aus.






