23 April 2026, 12:19

Alfred-Fischer-Halle in Hamm wird ab Oktober wieder Veranstaltungsort statt Notunterkunft

Großes Gebäude mit einem "Willkommen bei den Flüchtlingen"-Schild, umgeben von Säulen und einem Geländer, unter einem sichtbaren Himmel.

Alfred-Fischer-Halle in Hamm wird ab Oktober wieder Veranstaltungsort statt Notunterkunft

Alfred-Fischer-Halle in Hamm-Heesen stellt am 1. Oktober den Betrieb als Notunterkunft für Geflüchtete ein

Die Entscheidung trifft die Bezirksregierung Arnsberg und beendet damit die Nutzung der Halle als Unterkunft. Aktuell leben dort noch rund 150 Menschen, obwohl die Einrichtung einst bis zu 400 Personen beherbergte.

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Der Mietvertrag für die Nutzung als Flüchtlingsunterkunft läuft Ende September aus. Nach der Schließung kehrt das Gebäude zu seinem ursprünglichen Zweck als Veranstaltungsort zurück. Behörden betonen die besondere Atmosphäre der Halle, die sie ideal für Veranstaltungen und Feiern mache.

Die derzeitigen Bewohner der Alfred-Fischer-Halle werden in andere Einrichtungen innerhalb des Kreises umgesiedelt. Die Stadt Hamm hat bestätigt, dass sie bei Bedarf innerhalb von 72 Stunden Notunterkünfte einrichten kann. Obwohl seit fast zwei Jahren keine neuen Geflüchteten zugewiesen wurden, sind die lokalen Behörden weiterhin bereit, kurzfristig würdevollen und sozial akzeptablen Wohnraum bereitzustellen.

Nach der Räumung der Halle stehen rund 240 Plätze in Gemeinschaftsunterkünften an anderen Standorten zur Verfügung. Die Stadt unterstreicht ihre anhaltende Bereitschaft, Bedürftige zu unterstützen – auch wenn die Einrichtung wieder für Veranstaltungen genutzt wird.

Die Schließung der Alfred-Fischer-Halle als Flüchtlingsunterkunft schafft Raum für Veranstaltungen, ohne die Unterstützung für Schutzsuchende zu vernachlässigen. Die Möglichkeit, den Standort bei Bedarf schnell wieder als Unterkunft zu aktivieren, sichert Flexibilität für künftige Anforderungen. Die aktuellen Bewohner werden bis zum Oktober-Stichtag in alternative Wohnungen umziehen.

Quelle