Acer setzt auf PC-Boom 2025: Neue Laptops und staatliche Fördergelder treiben Wachstum an
Tobias ZimmermannAcer setzt auf PC-Boom 2025: Neue Laptops und staatliche Fördergelder treiben Wachstum an
Acer setzt verstärkt auf sein PC-Geschäft, da der Markt 2025 Anzeichen einer Erholung zeigt. Das Unternehmen bleibt zuversichtlich – Computer machen weiterhin rund 70 Prozent des Umsatzes aus. Starke Nachfrage und neue staatliche Initiativen befeuern die Optimismus für das kommende Jahr.
Der PC-Markt verzeichnete im ersten Quartal 2025 ein Wachstum von 9,4 Prozent bei den weltweiten Auslieferungen von Desktops, Laptops und Workstations. Zwei Hauptfaktoren treiben diesen Aufschwung voran: das Ende des Supports für Windows 10 und der Bedarf an Hardware-Upgrades nach der COVID-19-Pandemie. Unternehmen und Schulen ersetzen veraltete Geräte, was Herstellern neue Chancen eröffnet.
Acer hat sein Produktportfolio erweitert, um dieser Nachfrage gerecht zu werden. Das Unternehmen bietet nun eine größere Auswahl an Business-Laptops an, darunter das TravelMate P6 14 AI mit Intel Core Ultra-Prozessoren. Für den Bildungsbereich stellt das TravelMate B3 Spin 12 ein robustes Convertible dar, das den militärischen MIL-STD-810H-Standards entspricht. Zudem umfasst das Sortiment eine vollständige „Modern Workplace“-Serie, die sowohl Berufstätige als auch Studierende anspricht.
Um seine Partner zu unterstützen, hat Acer „Fast Lane“ eingeführt – ein Tool im Partnerportal, das Bestellprozesse vereinfachen soll. Damit will das Unternehmen Händlern und Distributoren helfen, trotz anhaltender wirtschaftlicher Herausforderungen zu wachsen. In Deutschland wird die Initiative DigitalPakt 2.0 voraussichtlich fünf Milliarden Euro in die digitale Infrastruktur von Schulen investieren und so die Nachfrage nach bildungsbezogenen Geräten zusätzlich ankurbeln.
Acers Fokus auf PCs kommt zum richtigen Zeitpunkt, da sich der Markt erholt. Mit neuen Produkten, staatlichen Fördermitteln und Tools für Partner positioniert sich das Unternehmen, um von der steigenden Nachfrage zu profitieren. Die Kombination aus Hardware-Upgrades und Investitionen in den Bildungssektor wird den Schwung voraussichtlich das ganze Jahr 2025 über aufrechterhalten.






