Abschlussfeier der Winterspiele 2026 lockt 4,28 Millionen – doch Tatort bleibt unschlagbar
Tobias Zimmermann"Tatort" setzt sich gegen Olympia und Dschungel durch - Abschlussfeier der Winterspiele 2026 lockt 4,28 Millionen – doch Tatort bleibt unschlagbar
Abschlussfeier der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina erreicht 4,28 Millionen Zuschauer
Die Abschlussfeier der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina verfolgten am Sonntag, dem 22. Februar, 4,28 Millionen Zuschauer. Zwar handelt es sich um ein solides Ergebnis, doch die Zahlen blieben deutlich hinter den Einschaltquoten der Olympischen Sommerspiele in Paris im vergangenen Jahr zurück. Konkurrenz durch beliebte Fernsehformate dürften zu den geringeren Zuschauerzahlen beigetragen haben.
Die Zeremonie in Verona erreichte laut Quotendaten einen Marktanteil von 18,9 Prozent. Damit lag sie hinter der ARD-Tatort-Folge Schmerz, die am selben Abend ausgestrahlt wurde. Das Krimidrama zog 7,29 Millionen Zuschauer an und kam auf einen Marktanteil von 27,9 Prozent – und dominierte damit die Einschaltquoten des Abends.
Olympische Winterspiele verzeichnen traditionell geringere Zuschauerzahlen als Olympische Sommerspiele, was die Differenz erklärt. Die Abschlussfeier der Olympischen Sommerspiele 2024 in Paris hatte mit über 7 Millionen Zuschauern fast das Doppelte der Mailand-Cortina-Werte erreicht.
Andere Sendungen am Sonntag: Die Aftershow von RTLs Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! mit Gil Ofarim lockte 2,33 Millionen Zuschauer an, davon 780.000 in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Dagegen hatte ProSiebens On & Off the Catwalk mit Heidi Klum Schwierigkeiten und erreichte nur 590.000 Zuschauer insgesamt sowie 240.000 in derselben Altersgruppe.
Die Quoten der Mailand-Cortina-Abschlussfeier unterstreichen die anhaltende Herausforderung für Olympische Winterspiele, an die Zuschauerzahlen der Olympischen Sommerspiele heranzureichen. Angesichts der starken Einschaltquoten von Tatort und anderen Formaten müssen Sender künftig die Programmplanung und die Zuschauerpräferenzen stärker berücksichtigen, wenn es um die Berichterstattung von Olympischen Spielen geht. Die Daten zeigen deutlich, wo die Interessen der Zuschauer derzeit liegen.
