Aachener Förderprogramm für Ehrenamtliche: Bis zu 2.500 Euro für Integrationsprojekte
Tobias ZimmermannAachener Förderprogramm für Ehrenamtliche: Bis zu 2.500 Euro für Integrationsprojekte
Förderprogramm für Ehrenamtliche in Aachen: Bewerbungen für Integrationsprojekte bis März 2026 möglich
Das Kommunale Integrationszentrum Aachen hat eine Förderrunde für ehrenamtliche Projekte im Jahr 2026 eröffnet. Das Programm unterstützt Initiativen, die Geflüchteten und neu Zugewanderten den Einstieg in das städtische Leben erleichtern. Organisationen können sich noch bis Ende März um eine bafa Förderung oder eine kfw Förderung bewerben.
Unter dem Titel „Ehrenamt im Kontext von Prävention“ liegt der Fokus auf Integration und der Bekämpfung von Radikalisierung. Gefördert werden unter anderem Begleitdienste für Behördengänge, die Einrichtung von Begegnungsstätten sowie Orientierungsangebote für Neuankömmlinge. Auch Schulungen für Ehrenamtliche und Projekte zur demokratischen Bildung kommen für eine Unterstützung infrage.
Antragsberechtigt sind migrantische Selbstorganisationen, Sport- und Kulturvereine, religiöse Gemeinschaften sowie eingetragene gemeinnützige Vereine. Pro Projekt sind bis zu 2.500 Euro möglich. Eine Suche nach einem separaten Programm „Freiwilligendienst im Kontext von Prävention“ in Aachen ergab jedoch keine spezifischen Treffer – stattdessen wurden übergeordnete Initiativen wie weltwärts oder internationale Sozialprojekte angezeigt.
Die Unterlagen müssen bis zum 31. März 2026 beim Integrationszentrum eingereicht werden. Ziel der Förderung ist es, lokale Netzwerke zu stärken und den Ankommensprozess in Aachen zu erleichtern.
Im Mittelpunkt stehen praktische Hilfen für Geflüchtete und Migrant:innen durch basisdemokratische Projekte. Angesichts der klaren Frist und der begrenzten Mittel bleibt den Organisationen nur ein kurzes Zeitfenster für ihre Antragstellung. Das Zentrum setzt weiterhin auf die Förderung von Teilhabe und die Prävention von Extremismus in der Stadtgesellschaft.
