A59 bei Düsseldorf zwei Jahre komplett gesperrt – Chaos für Pendler droht
Tobias ZimmermannA59 bei Düsseldorf zwei Jahre komplett gesperrt – Chaos für Pendler droht
Zwei Jahre Vollsperrung: A59 bei Düsseldorf führt zu massiven Verkehrseinschränkungen
Eine großflächige Sperrung der Autobahn A59 wird den Verkehr im Raum Düsseldorf in den nächsten zwei Jahren erheblich beeinträchtigen. Ab dem 15. Oktober 2025 wird die Strecke zwischen dem Autobahnkreuz Düsseldorf-Süd und dem Dreieck Richrath in Richtung Leverkusen vollständig gesperrt. Die Behörden warnen Autofahrer vor erheblichen Verzögerungen und Umleitungen.
Die Planung der Sperrung stößt bei lokalen Verantwortlichen auf Kritik. Bürgermeister Frank Schneider äußerte Frust über die mangelnde Koordination – besonders problematisch sei der Beginn der Arbeiten während der Herbstferien. Auch das städtische Verkehrsamt forderte eine bessere Organisation und drängte die Autobahn GmbH, Verkehrsschilder und -technik zeitgleich zu installieren.
Die Vorbereitungen beginnen bereits nächste Woche mit der Aufstellung der ersten Hinweisschilder. Die neun benötigten temporären Ampelanlagen für die Umleitungsstrecken werden jedoch erst ab dem 20. Oktober in Betrieb genommen. Zwei spezialisierte Firmen wurden mit der Installation und dem Betrieb beauftragt.
Ab dem 20. Oktober erweitert sich die Sperrzone bis zum Autobahnkreuz Monheim/Langenfeld. Die Stadtverwaltung verspricht, die Auswirkungen für Pendler und Anwohner so gering wie möglich zu halten, räumt aber ein, dass Beeinträchtigungen für Berufspendler und lokale Unternehmen unvermeidbar sind.
Die Vollsperrung der A59 bleibt zwei Jahre bestehen und betrifft tausende täglich Pendler. Ampeln und Umleitungen sollen den Verkehr um die gesperrten Abschnitte lenken, doch mit Verzögerungen ist zu rechnen. Die Autobahn GmbH und die lokalen Behörden arbeiten weiterhin an Anpassungen, um die Belastungen zu minimieren.






