28 March 2026, 22:15

98.000 Euro verschwunden: Frau verklagt Sparkasse wegen angeblich nicht existierendem Konto

Eine Frau in einem weißen Kleid hält eine Schüssel mit Essen in der Hand und steht vor einem schwarzen Hintergrund mit einem Plakat, auf dem "Union-Bank 8 Kriegsanleihe" steht.

98.000 Euro verschwunden: Frau verklagt Sparkasse wegen angeblich nicht existierendem Konto

Eine Frau aus Heiligenhaus verklagt die Kreissparkasse Düsseldorf auf Rückzahlung von 98.000 Euro, die sie als Ersparnisse geltend macht. Die Bank behauptet jedoch, das Konto existiere nicht – trotz jahrzehntelanger Kontoauszüge der Klägerin. Heute beginnt der Prozess vor dem Landgericht Düsseldorf.

Der Streit eskalierte im Mai 2024, als die Frau ein Sparkonto auflösen wollte, auf dem sie 98.000 Euro vermutete. Das Konto war 2003 von ihrem verstorbenen Ehemann bei der damaligen Sparkasse Heiligenhaus eröffnet worden, die später mit der Kreissparkasse Düsseldorf fusionierte.

Die Klägerin legte Kontoauszüge aus 20 Jahren vor, der jüngste datiert auf Februar 2024. Dennoch verweigerte die Bank die Auszahlung mit der Begründung, das Konto habe nie bestanden. Zudem wirft sie der Frau vor, die Unterlagen seien gefälscht.

Ihr Anwalt, Volker Kukorus, hält die Bank für fehlerhaft und fordert die sofortige Freigabe der 98.000 Euro. Die Frau hofft nun auf ein Urteil zu ihren Gunsten, das die Kreissparkasse zur Rückzahlung zwingt.

Im Kern geht es um die Frage, ob das Konto tatsächlich existierte oder ob ein bürokratischer Fehler vorliegt. Entscheidet das Gericht zugunsten der Klägerin, muss die Bank die 98.000 Euro freigeben. Die Richtersprüche wird klären, ob die langjährig vorlegten Auszüge als Beweis für die Ersparnisse gelten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle