69-Jährige greift Feuerwehr und Polizei in Gelsenkirchen brutal an
Tobias Zimmermann69-Jährige greift Feuerwehr und Polizei in Gelsenkirchen brutal an
Rettungskräfte in Gelsenkirchen bei Routineeinsatz überraschend angegriffen
Am Morgen des 31. Januar 2026 sahen sich Einsatzkräfte in Gelsenkirchen mit einem unerwarteten Angriff konfrontiert, als sie zu einem scheinbar harmlosen Notruf ausrückten. Feuerwehrleute und Polizisten waren gegen 9:40 Uhr zu einem Haus in der Hasloher Weg gerufen worden, nachdem Anwohner über starken Rauch aus der Wohnung berichtet hatten. Was als kleiner Vorfall begann, eskalierte schnell, als eine 69-jährige Bewohnerin gewalttätig wurde.
Laut Meldung hatte es sich zunächst um Rauch durch angebranntes Essen gehandelt. Als die Beamten und Feuerwehrleute die Wohnung betraten, um die Lage zu klären, stießen sie jedoch nicht auf Kooperation, sondern auf aggressive Ablehnung seitens der Frau.
Diese beschimpfte die Einsatzkräfte zunächst verbal, bevor sie zwei Polizisten körperlich anging: Ein männlicher Beamter wurde mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen, eine Kollegin mehrfach getreten. Beide erlitten leichte Verletzungen bei der Auseinandersetzung.
Wegen ihres unberechenbaren Verhaltens wurde die Frau von Rettungssanitätern zur psychologischen Begutachtung in ein Krankenhaus gebracht. Die Behörden stellten deutliche Anzeichen psychischer Belastung fest. Nach dem Vorfall leiteten die Ermittler offiziell ein Strafverfahren wegen Widerstands und Körperverletzung gegen Polizeibeamte ein.
Der aktuelle Zwischenfall ist nicht ihr erster Konflikt mit dem Gesetz. Bereits steht die 69-Jährige vor dem Amtsgericht Gelsenkirchen in einem anderen Verfahren zur Verantwortung: Im August 2024 war sie in eine gewalttätige Auseinandersetzung mit einer syrischen Familie verwickelt gewesen, als eine Menschenmenge während eines Feuerwerksangriffs randalierte. Wegen gefährlicher Körperverletzung wurde Anklage erhoben; die Verhandlung läuft seit Ende 2025, ein Urteil steht noch aus.
Nun drohen der Frau zusätzliche Anklagepunkte wegen des Angriffs auf Rettungskräfte. Ihre Einweisung ins Krankenhaus und die laufenden juristischen Auseinandersetzungen unterstreichen die Brisanz der Lage. Die Polizei ermittelt weiter in beiden Fällen, während die Gerichtsverfahren voranschreiten.
