19 February 2026, 20:14

41-Jährige steht in Wuppertal wegen spektakulärem Bankraub vor Gericht

Ein Plakat, das eine Gruppe von Menschen auf einem Boden zeigt, einer hält eine Waffe, mit Text oben und unten "Der große Zugraub - Trouching ein Schreckliches Tough".

41-Jährige steht in Wuppertal wegen spektakulärem Bankraub vor Gericht

Eine 41-jährige Frau muss sich seit dieser Woche vor dem Landgericht Wuppertal wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an einem brutalen Banküberfall verantworten. Die Tat ereignete sich im Januar 2019 in einer Filiale der Sparkasse in Solingen, bei der über 500.000 Euro unter Waffengewalt erbeutet wurden. Die Angeklagte floh nach der Straftat aus Deutschland, wurde jedoch bei ihrer Rückkehr 2024 festgenommen.

Der Überfall spielte sich ab, als ein Sicherheitstrupp, der Geldautomaten auffüllte, von mehreren Tätern überwältigt wurde. Die Angreifer brachen die Geldkassetten auf, während sie eine Bankangestellte mit vorgehaltener Waffe bedrohten. Laut Staatsanwaltschaft soll die Angeklagte die gefesselte Mitarbeiterin während der Tat bewacht haben.

Nach dem Raub verließ die Frau das Land. Ihr Ehemann, der ebenfalls in den Überfall verwickelt war, wurde inzwischen verurteilt. Bei einer Durchsuchung ihres Wohnhauses beschlagnahmte die Polizei mehr als 340.000 Euro. Details zur Vorbereitung des Prozesses oder zur Verteidigung der Angeklagten sind aus den öffentlichen Akten nicht ersichtlich.

Im Mittelpunkt der Verhandlung steht die mutmaßliche Mittäterschaft der Frau. Bei einer Verurteilung droht ihr eine lange Haftstrafe. Der Fall ist das Ergebnis jahrelanger Ermittlungen zu einem der spektakulärsten bewaffneten Raubüberfälle der Region.

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