05 June 2026, 18:01

19-Jähriger gab sich als Polizist aus – 100.000 Euro Schaden durch WhatsApp-Betrug

POL-S: Staatsanwaltschaft und Stuttgarter Polizei geben bekannt: Nach Untersuchungen zu gewerblichem und organisierten Betrug und gewerblichem Geldwäscherei: 19-Jähriger in Haft

19-Jähriger gab sich als Polizist aus – 100.000 Euro Schaden durch WhatsApp-Betrug

Ein 19-jähriger irakischer Staatsbürger wurde am 13. Februar in Köln festgenommen

Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen Vorwürfe, wonach der Mann seit November 2022 betrügerische Machenschaften betrieben haben soll. Den Behörden zufolge gab er sich als Polizeibeamter aus und führte WhatsApp-Betrug durch, wodurch ein Schaden von schätzungsweise 100.000 Euro entstand. Zudem wird ihm vorgeworfen, Finanzagenten angeworben zu haben, um illegale Transaktionen abzuwickeln.

Bei der Festnahme in einem Kölner Hotel beschlagnahmten Beamte einer Spezialeinheit aus Nordrhein-Westfalen größere Bargeldbeträge sowie elektronische Geräte. Die sichergestellten Beweismittel sollen die laufenden Ermittlungen zu seinen Aktivitäten stützen.

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Der Beschuldigte bleibt weiterhin in Untersuchungshaft, während die Staatsanwaltschaft die Anklage gegen ihn aufbaut. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart prüft weiterhin das Ausmaß des Betrugsnetzwerks und mögliche Komplizen.

Dem festgenommenen Verdächtigen drohen nun offizielle Anklagen wegen Identitätserschleichung, digitalen Betrugs und Geldwäsche. Bei einer Verurteilung müsste er für die 100.000 Euro Schaden aufkommen, die mit seinen mutmaßlichen Straftaten in Verbindung stehen. Die Ermittlungen laufen noch.

Quelle