1,8 Millionen Euro für moderne Berufskollegs im Kreis Herford
Zwei Berufskollegs im Kreis Herford erhalten Fördergelder in Höhe von 1,8 Millionen Euro für neue Ausrüstung. Die Investition soll die Ausbildungswerkstätten modernisieren und die Lernbedingungen für rund 3.500 Schülerinnen und Schüler verbessern. Das Projekt ist Teil eines umfassenden Plans, um die Fachkräftebasis und die wirtschaftliche Zukunft der Region zu stärken.
Die Mittel stammen aus dem gemeinsamen Bundes- und Landesprogramm zur regionalen Wirtschaftsförderung, während der Kreis die verbleibenden zehn Prozent der Gesamtkosten von zwei Millionen Euro übernimmt. Innerhalb von drei Jahren werden das August-Griese-Berufskolleg (AGB) in Löhne und das Wilhelm-Normann-Berufskolleg (WNB) in Herford ihre Einrichtungen auf den neuesten Stand bringen.
Das AGB spezialisiert sich auf Elektrotechnik, Kraftfahrzeugtechnik, IT sowie Maschinenbau und bildet fast 1.800 Schüler aus. Das WNB, mit etwa 1.700 Lernenden, legt seinen Schwerpunkt auf Landwirtschaft, Bautechnik, Malerhandwerk, Holzverarbeitung und Ernährung. Beide Schulen erhalten moderne Ausrüstung, darunter 3D-Drucker, CNC-Drehmaschinen und Augmented-Reality-Software.
Die Kreisverwaltung ist zudem für zwei weitere Berufskollegs zuständig: das Berufskolleg Technik, das sich auf ingenieurwissenschaftliche und technische Bereiche konzentriert, sowie das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung, das kaufmännische und verwaltungstechnische Ausbildungen anbietet. Die Aufrüstung soll die Lehre an aktuelle Branchenstandards anpassen.
Die neue Ausstattung schafft moderne, praxisnahe Lernumgebungen für die Schülerinnen und Schüler. Die Investition soll die Wettbewerbsfähigkeit der Region steigern und jungen Menschen bessere Berufschancen eröffnen. Das Projekt unterstützt sowohl die Bildung als auch die lokale Wirtschaft, indem es die Jugend optimal auf den Arbeitsmarkt vorbereitet.
